„New German Style“ – Planung und Gestaltung

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Allgemein

Planung und Gestaltung:

Lass die Lage, die Ausrichtung und die Form des zukünftigen Beetes und seine Umgebung auf Dich wirken! Sieh Dir die Fläche auf der Du ein neues Beet anlegen möchtest genauer an. Scheint die Sonne täglich mehr als 8 Stunden auf diese Fläche, handelt es sich um einen sonnigen Standort. Scheint die Sonne nur halb so lange auf die Fläche oder liegt diese im lichten Schatten eines Baumes, ist der Bereich halbschattig. Bereiche, die im vollen Schatten liegen, eignen sich weniger gut für Staudenbeete.

Prüfe auch die Bodenbeschaffenheit. Für die Auswahl der geeigneten Arten ist es wichtig, ob der Boden eher trocken und gut durchlässig oder feucht ist, ob er lehmig oder sandig ist, reich an Nährstoffen oder eher mager. Die Bestimmung der Standortbedingungen ist eine wichtige Grundlage für die spätere Pflanzenauswahl und das dauerhafte Gelingen der Beetkomposition.

Nachdem Du die wichtigsten Grundlagen zur Gestaltung eines Beetes erfasst hast, kannst Du einen Pflanzplan erstellen. Mache Dir eine maßstabsgerechte, aber nicht zu kleine Skizze mit dem Umriss des Beetes auf Millimeterpapier. Darin kannst Du die einzelnen Pflanzen als Kreise oder Ellipsen einzeichnen. Breite Pflanzen bekommen einen großen Kreis, kleinere einen entsprechend kleineren. Bodendecker zeichnet man als Fläche ein. Man kann die Blütenfarbe mit Buntstiften andeuten. So hast Du direkt vor Augen, wie das Staudenbeet später aussehen könnte.

Ein wesentlicher Gestaltungsaspekt ist die Wuchshöhe der verschiedenen Pflanzen. Damit keine Langeweile aufkommt und das Beet nicht platt wirkt, kombiniert man möglichst Pflanzen verschiedener Wuchshöhe miteinander. Ordne die Stauden nach Wuchshöhe gestaffelt an, damit alle gut zur Geltung kommen: Platziere hohe Stauden nach hinten, halbhohe weiter vorn und niedrig oder teppichartig wachsende Stauden an den Beetrand. So kann der Blick über das Beet wandern, ohne dass einzelne Stauden von davor stehenden verdeckt werden. Um den Effekt einer optischen „Rutschbahn“ zu vermeiden, setzt man zwischen niedrige Stauden einzelne grazile Gräser oder filigrane, duftige Blütenstauden als Blickfänge und Weichzeichner.

Die Beetbreite sollte so bemessen sein, dass man alle Pflanzen für Pflegemaßnahmen gut erreichen kann. Gelangt man nur von einer Seite an das Beet heran, sollte die Breite nicht mehr als 1,50m betragen. Bei Rabatten, die von beiden Breitseiten erreicht werden können – etwa durch einen Pflegeweg, ist die doppelte Breite, also 3,00m, empfehlenswert.

Quelle: Buch „New German Style“ für den Hausgarten von Frank M. von Berger; Ulmer Verlag 2016

Aus diesen Empfehlungen können keine Rechte abgeleitet werden.

Du möchtest das Thema „Gartenplanung/-gestaltung einfach, verständlich und umfassend erklärt bekommen?

Dann hol dir jetzt DEIN e-book „Gartenplanung für Selbermacher: einfach gedacht – verständlich gemacht“ risikofrei*

STATT FÜR 37€ FÜR NUR 17€ !

BESUCHE MICH AUCH AUF FACEBOOK!

*14-tägiges Rückgaberecht